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Der Wertewandel fällt über uns her – oder: die schier unerschöpfliche Fundgrube der Piraten-Partei

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Die Piratenpartei ist eine Zeiterscheinung, die uns deutlich macht, dass, und wie schnell Menschen sich verändern. Sie sind bereit, von ihren tradierten Gewohnheiten Abschied zu nehmen um zu vollkommen neuen Überlegungen zu kommen. Die Trennung von Altem und Vertrautem (Parteien, Arbeitgebern, Verhaltensweisen) geschieht besonders dann mit voller Wucht, wenn sich Menschen nicht ernst genommen fühlen oder den Eindruck haben, nicht gesehen zu werden. So wird selbst in einem „Ländle“ wie Baden-Württemberg mit eher gemäßigtem Temperament sehr schnell aus dem angepassten Bürger der Wutbürger. Reagiert wird dabei nicht mehr wie in der Vergangenheit durchaus üblich auf Sachfaktoren und rationale Argumente. Vielmehr ist das Individuum immer weniger bereit, die Schlangengrube der Gefühle mit dem Deckel der Sachlichkeit zu schließen. Das ist der Siegeszug der Emotio über die Ratio. So geben uns die Piraten wichtige Erkenntnisse für die Unternehmensführung. Weniger bezogen auf die Partei, als vielmehr bezogen auf das Wählerverhalten.

 

Das Prinzip Systemische Resilienz – oder: wie man eine Organisation unangreifbar macht

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Der Druck auf Organisationen ist eine schleichend zunehmende Realität. Dieser Druck kommt von Kunden, aus der Gesellschaft, von oben innerhalb des Systems oder aus Zellen des System. Eine systemisch-resiliente Organisation ist unbesiegbar. Sie kann sich von Erschütterungen, Niederlagen und Krisen in kürzester Zeit erholen. Sie wird durch Krisen stärker, widerstandsfähiger und einfallsreicher. Selbstaufrichtung und Wachstum sind die Antwort auf härteste Herausforderungen.

Eine Organisation, ganz gleich ob Firma, Behörde oder wissenschaftliches Institut steht ständig unter Druck. Einem Druck, der sich in Zukunft eher noch verstärken dürfte. Die systemisch-resiliente Organisation geht dem Druck entgegen, anstatt vor ihm auszuweichen.

Wie wirkt Resilienz? Wie lässt sich Systemische Resilienz erreichen?

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Mehr Leistung durch mehr Gefühl?

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Gefühle haben erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit – wenn Sie konstruktiv mit ihnen umgehen! Gedanken, Wissenschaft und Erfahrungen über ein „Alltagsphänomen“

Gefühle gehören ins Privatleben. Sachlichkeit an den Arbeitsplatz. Vernunft und faktenbasierte Argumentationen, rationales Denken – wer sich darauf konzentriert, bringt automatisch hervorragende Leistung. Davon sind Sie auch überzeugt?

Diese Überzeugungen haben sich, wie die Erfahrungen des Alltags schon immer signalisiert haben, als überholt erwiesen. Leistung entsteht nicht (nur) durch kognitive Prozesse – Gefühle sind die wesentlichen Motoren, die alle Denk- und Entscheidungsprozesse grundlegend beeinflussen.

Schluss mit „Bleiben Sie doch mal sachlich!“

Dieser oft gehörte Satz ist sowieso eine widersprüchliche Botschaft. Es werden zwar auch in der Arbeitswelt Gefühle gewünscht oder gar eingefordert – jedoch nur die positiven. Alle möchten leidenschaftliche, engagierte, mutige und durchsetzungsfähige Menschen, die sich reinhängen in ihre Arbeit und auch noch loyal sind. Ängste, Ärger, Trauer, Unlust, Missstimmungen sollen jedoch so schnell wie möglich abgestellt werden.

Das geht leider nicht: Die angenehmen Gefühle voll einfordern – doch wenn es die spannenden, schwierigen, manchmal unangenehmen Gefühle betrifft, dann sollen diese ferngehalten werden.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Gefühlen?

Welche Gefühle lösen diese Zeilen bei Ihnen aus (Ärger, Unbehagen, Interesse, Freude)?

Wie kann man diese Erkenntnisse gezielt einsetzen? Wie kann man die Bedeutung der Gefühle gezielt nutzen, um Energie, Leistungsfähigkeit und Freude zu fördern?

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Zum Selbstverständnis der Mitarbeiter von heute

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Der Mitarbeiter von heute hat klare Standpunkte, aber keine Standortbindung. Er sieht sich nicht als Personal, als Empfänger von Aufgaben, als von einer Firma angestellt. Er ist vielmehr ein verantwortungsvoller Rollenträger und zudem ein geistiger Nomade, der sich selbst mit vollem Einsatz in das Unternehmen, für das er arbeitet, einbringt – wenn er Individuum sein kann. Sofern ihm erlaubt wird, er selbst zu bleiben. Seine Werte und sein Denken müssen zur Firma passen. Sonst zieht er weiter an einen für ihn passenderen Ort.

Ich habe mit zwei Mitarbeitern gesprochen. Einer Frau, einem Mann. Beide stehen stellvertretend für viele. Beide haben mir gesagt, was sie mit Blick auf ihre Firma innerlich bewegt. Das ist nicht unbedingt dasselbe wie das, was sie ihrem Chef oder ihren Kollegen sagen würden. Wobei Frauen tendenziell eher bereit sind, über Empfindungen und Gefühle zu sprechen. Als jemand, der sich seit langem mit Leistungskultur beschäftigt, habe ich das Wesentliche aus beiden Gesprächen zusammengefasst. Und das klingt so:

Ich bin meine Firma
Ich mag meine Firma. In ihr verbringe ich einen großen Teil meines Lebens. Mit ihr identifiziere ich mich, mit positiven sowie negativen Gefühlen. Ich nehme meine Firma mit in mein Privatleben. Nicht nur gedanklich, auch indem ich mit Partner/Partnerin, Verwandten, Freunden, Bekannten darüber spreche. Ich schwärme von meiner Firma oder ich schimpfe auf sie. Daran merke ich, dass ich voll identifiziert bin. Es ist  „meine Firma“, „meine Organisation“, „mein Laden“. Ich nehme etwas in Besitz, das mir juristisch gesehen nicht gehört.
Meine Firma macht nicht alles richtig. Ich möchte nicht in einer synthetisch fehlerfreien Firma arbeiten, sondern in einer lernenden. Und überhaupt: die „Firma“ kann keine Fehler machen, sie muss nichts lernen. Die Menschen innerhalb der Firma müssen im Rahmen ihrer Zuständigkeit lernen, jeder nach dem Grad seiner Verantwortung.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich mich von meiner Firma abwende, wenn ich sie kritisiere oder mich ärgere. Solange ich über meine Firma rede, fühle ich mich mit ihr verbunden. Wenn ich mich von meiner Firma distanziere, so höre ich auf, über sie zu sprechen. Wer meine Identifikation nicht will, darf auch nicht mit meiner vollen Leistung rechnen. Ich engagiere mich mit voller Kraft nur für das, was mein Ding, mein Thema, meine Angelegenheit, eben meine Firma ist. Warum sollte ich mich verausgaben für etwas, das nicht mein ist?

 

Ich will mein Einzelbüro zurück!

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Beim Thema Großraumbüro verdrehen viele Arbeitnehmer die Augen. Dem einen ist es zu kalt, dem anderen zu warm. Frei nach dem Motto „Es ist noch keiner erstunken“ möchten einige eher selten lüften, z.B. einmal pro Woche. Andere lieben es, die Klimaanlage im Sommer auf konstante 18 Grad zu stellen oder auch im Winter das Fenster möglichst durchgängig offen zu haben. Manche fühlen sich schon gestört, wenn die Kollegen ihr Telefon nicht auf lautlos gestellt haben. Andere schauen erst dann auf, wenn die traditionell lautstarke Telefonkonferenz via Lautsprecher mit dem ostafrikanischen Geschäftsführer zusätzlich mit unmissverständlichen Flüchen des ausländischen Gesprächspartners endet. Die persönlichen Bedürfnisse und Wunschvorstellungen in einem Großraumbüro sind so vielfältig, wie es dort Personen bzw. Arbeitsplätze gibt.

Aus Sicht der Unternehmensleitung sind Großraumbüros teilweise dazu da, Kosten zu sparen. Das ist die am wenigsten edle Variante. Andere sind zutiefst von der Sinnhaftigkeit des Konzepts überzeugt, weil moderne Kommunikation aus ihrer Sicht gar nicht mehr anders funktioniert. So sieht es z.B. Microsoft Österreich. Einen interessanten Vortrag dazu gibt es hier. 

Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, eine lokale deutsche Einheit eines weltweiten Konzerns bei dem Prozess der Auflösung von Einzel- bzw. Teambüros hin zu einem Großraumbüro-Konzept zu begleiten. Ausgangspunkt war eine Vorgabe des Headquarters (mit Hauptsitz außerhalb von Deutschland) zur weltweiten Umsetzung einer sogenannten „Open Space Policy“. Aus Sicht der meisten Mitarbeiter im ersten Schritt eine Vorgabe ohne Sinn und Notwendigkeit. Zusätzlich anspruchsvoll war die Situation dadurch, dass aufgrund der weltweiten Konzernstruktur die Berichtswege der Mitarbeiter vor Ort – vorsichtig ausgedrückt – komplex sind. D.h. die betroffenen 50 Mitarbeiter haben insgesamt ungefähr 15 Vorgesetzte, davon befinden sich aber nur etwa die Hälfte am Standort, der umstrukturiert wurde. Die anderen Vorgesetzten haben ihre Arbeitsplätze irgendwo auf der Welt.

 

Innenwelten 1 – Blicke hinter die Kulisse

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Leistungskulturworkshop

Wir möchten den Blick nicht immer nur nach außen richten, sondern Ihnen auch von dem berichten, was uns selbst zum Thema Leistung aus Kultur beschäftigt. Zum Start dieser neuen Serie möchte ich Ihnen Einblick in eines unserer internen Projekte gewähren – unseren Leistungskulturworkshop.

Letzte Woche war es soweit – die SAAMAN AG beschäftigte sich einen ganzen Tag mit ihrer eigenen Unternehmenskultur. Die Idee, unsere Werte zu reflektieren und uns mit unserer eigenen gelebten Kultur auseinanderzusetzen, entstand bereits vor Monaten. Jedoch stellte sich bald heraus, dass die Findung eines für alle geeigneten Termins eine Herausforderung darstellt. Klar hätte man auch sagen können, wir verkürzen den Termin oder es nehmen eben nur die teil, die können. Aber nein, wir hatten uns entschieden: Entweder nehmen alle teil oder das Ganze findet nicht statt. Und wir brauchen dafür Zeit!

Erfahrungsgemäß wäre der übliche Ablauf eines solchen Prozesses folgendermaßen: Herausarbeitung wichtiger Unternehmenswerte, in der Regel fünf bis sieben; Ableitung konkreter Verhaltensmaßnahmen; Verschriftlichung dieser in Form von Verhaltensregeln und Verteilung an die Mitarbeiter – und dann? Schreibtischschublade auf, Dokument rein, vergessen!

Wir wollten es anders…

 


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Veranstaltungen

Vortrag zu Zielvereinbarungen

24.05.2012

DGFP Hamburg

21.06.2012

manager-lounge Stuttgart

19.09.2012

manager-lounge München

 

Seminar

Alternativen zu Ziel-

vereinbarungssystemen

23.05.2012 Stuttgart

06.08.2012 Frankfurt a. M.

 

Table for Ten

Wenn Management nicht weiterhilft - Organisation neu denken

Weitere Termine folgen in Kürze.

 

Netzwerke und Workshops

arrowExpertenforum Zielvereinbarungen (PDF)

arrowNetzwerk Markenkultur (PDF)

arrow Expertenforum Markenkultur (PDF)

 

 
 

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